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30.09.08

Die Innovationspyramide



Die Höhe macht den Unterschied: Innovationen, die zu der oberen Hälfte der Pyramide gehören, sind schwer kopierbar, weil andere Firmen eine andere Infrastruktur, eine andere Arbeitsweise und eine andere Kultur haben.



16.09.08

Die vier Handlungsquadranten eines Unternehmens

Die vier Quadranten zeigen die Zusammenhänge zwischen Organisationsfeldern, die für die Weiterentwicklung eines Unternehmens wichtig sind.







Viele Projekte und Entscheidungen beeinflussen alle Felder. Jedoch werden die vier Quadranten manchmal zu wenig miteinander angeschaut. Zum Beispiel berücksichtigen Mitarbeiterumfragen meistens nur die Quadranten I und II.
Diese Situation gilt auch für Innovationsprojekte, welche oft nur die Quadranten III und IV berücksichtigen, was zu einer schwierigen Umsetzung der Projekte führen kann.

Nach einer Geschäftsmodell-Umfrage, die ich in diesem Blog beschieben habe sowie nach Innovationsworkshops (z.B Suche nach neuen Geschäftsfeldern) können Sie die wichtigsten Ideen in die vier Quadranten positionieren und erhalten so ein aussagekräftiges Gesamtbild.





Die vier Quadranten helfen Ihnen, die Zusammenhänge zwischen den Ideen transparent darzustellen. Es ist dann wesentlich einfacher, die Themen zu wählen, die den grössten Einfluss auf die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens haben und die entsprechenden Prioritäten festzulegen.




26.08.08

Wie Gruppengehirne arbeiten oder eben nicht




Wenn Menschen neue Ideen und Problemlösungen gemeinsam suchen wollen (oder müssen), bildet sich ein sogenanntes Gruppengehirn, das sich durch die folgenden Faktoren auszeichnet:

  • Mehrere Denk- und Arbeitsweisen
  • Unterschiedliche Wahrnehmungen
  • Diverse Fachrichtungen und Erfahrungen
  • Mehr oder weniger Interesse für das Thema
  • Verschiedene Hierarchiestufen
  • Teilnehmer/innen sind vorgegeben (Sympathien / Antipathien)
  • Festes Datum (guter / schlechter Tag)

Abhängig von persönlichen Erfahrungen und der Erziehung haben gleiche Situationen für verschiedene Menschen ganz unterschiedliche Bedeutungen.
Wir nehmen die Welt um uns herum auf unterschiedliche Art und Weise wahr, wir interpretieren sie anders und wir ziehen jeweils unsere eigenen Schlüsse daraus.
Unser Gehirn filtert ständig die meisten Sinneseindrücke aus unserer Umgebung heraus, so dass wir uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren können.

Diese Filter bestimmen, was für uns Realität ist. Wir müssen also davon ausgehen, dass wir durch unsere unterschiedlichen Sichtweisen auch eine unterschiedliche Realität erleben. Deshalb ist es innerhalb von Arbeitsgruppen so wichtig, Situationen aus möglichst vielen Blickwinkeln zu betrachten und die Anregungen ALLER Teilnehmenden zu erfassen und auch zu visualisieren. Ein solches Vorgehen ermöglicht der Gruppe, die Komplexität ihrer Aufgabe durchzuleuchten und stellt sicher, dass Entscheidungsträger mehrere gute Alternativen zur Auswahl haben.